WOHNDich
unterwegs
21.06.2019

Beim Schreiben meines Buches "Wie wär's mal mit nem Schaf? - Überraschende Impulse für den Klimawandel im Büro" habe ich gemerkt, wie sehr mir mein Jahr in Costa Rica immer wieder hilft, belastende Situationen in den richtigen Kontext zu setzen.

Was ich damit meine?

Nun, ich vergleiche z.B. eine herausfordernde Situation bei der Arbeit mit einer wirklich herausfordernden Situation, der ich mich auf meiner Reise in Costa Rica und angrenzenden Ländern gestellt habe.

Nehmen wir einmal den Stromausfall in El Salvador: ich in meinem gerade mal so fahrtüchtigen Jeep, von ständigen Übelkeitsanfällen geplagt. Vor uns bewaffnete Gruppen im Dunklen. Ich musste aber anhalten, um mich zu erleichtern. Gleichzeitig Unwetter, auf die Strasse herabrauschende Schlammmassen, Bäche, die zu matschig-braunen Flüssen wurden, totale Dunkelheit und dazu noch ein Scheibenwischer, den ich nur von Hand bedienen konnte... Handy? Gab es noch nicht...

Also frage ich mich seitdem: "ist die Situation lebensbedrohlich oder nicht?" Wenn nicht...nun, dann kann es ja nicht so schlimm sein... und damit ist schon einmal ein Großteil des Stresses verpufft.

Brauchst Du gerade dringend realen räumlichen Abstand, um eine neue Perspektive einzunehmen und über den Tellerrand hinaus denken zu können?

Wagst Du es nicht, Dich aus Deinem jetzigen Arbeitsverhältnis zu befreien, weil Dir dann keine ausreichenden finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stehen?

Schluss mit den Bedenken - lebe Dein Leben!!! 

 

 

 

Writing my book, "How about a sheep? - Surprising impulses for climate change in the office" I noticed how much my year in Costa Rica helps me again and again to put stressful situations in the right context.

What do I mean by that?

Well, for example, I compare a challenging situation at work with a really challenging situation I faced on my trip to Costa Rica and neighboring countries.

Take the power outage in El Salvador: I'm in my jeep, which is barely able to drive, plagued by constant nausea attacks. Close to us armed groups in the dark. But I had to stop to relieve myself. At the same time thunderstorms, mud masses rushing down the road, streams that became muddy-brown rivers, total darkness and a windshield wiper that I could only operate by hand... Mobile phone? There was not yet...

So since then I ask myself: "is the situation life-threatening or not? If not...well, then it can't be that bad... and with it already once a large part of the stress is evaporated.

 

Do you urgently need real spatial distance in order to take a new perspective and think outside the box?

Don't you dare to free yourself from your current employment relationship because you no longer have sufficient financial resources? 

 

 

Stop worrying - live your life!!! 

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